On my top

2016 – Nachdem ich nun doch schon einige Jahre im “Geschäft” war und es bislang ganz gut lief, sollte auch das Jahr 2016 noch einmal einen drauf setzen. Die Events wurde immer mehr und alles war perfekt. Nebenbei erlernte ich mir zu dieser Zeit auch noch selbstständig das Produzieren – wenn man es denn da schon so nennen durfte. Aber es war ein weiteres großes Ding in meinem Leben. Ich mag wohl vielleicht nicht jeden Geschmack getroffen haben – und über die Qualität damals kann ich heute auch nur lachen – aber hey, für mich hat es damals alles super gepasst.

Zudem war es ein weiterer Punkt in Sachen “einen Namen machen”. Immerhin waren meine Mashups & Edits zu diesem Zeitpunkt schon recht gut im Umlauf.

 

2017 – Nachdem im vergangen Jahr quasi alles perfekt lief wurde auch das 17er Jahr noch einmal eine Spur besser. Das beste bisher!

Gut, die ganz großen Events sollten weiterhin nicht sein, aber zu diesem Zeitpunkt merkte ich dann schon, dass ich es vielleicht etwas verabsäumt habe, die richtigen Kontakte zu knüpfen – um es mal nett auszudrücken. Szenen-Insider wissen, wie es um die “Freunderlwirtschaft” in diesem Geschäft steht. Auch bei uns DJs.

An dieser Stelle sei allerdings gesagt, dass in meinem näheren Umfeld kaum andere DJs waren, mit welchen man eine “Gang” oder “Crew” hatte. Fehlende Kontakte zu Hauseigenen Fotografen oder Videografen waren ebenso wenig vorhanden, wie es vielleicht bei anderen Kollegen über lange Zeit der Fall war und ist.

Aber ich hatte immer einen DJ-Kollegen und guten Freund an meiner Seite, mit welchem ich das Ganze ganz gut rockte. – Trotz allem war und bin ich seit Beginn meiner “Karriere” immer mein eigener Booking- & Marketingmanager, Foto- & Videograf und was es sonst noch so gibt, gewesen. Jedes Video selbst geschnitten, jede Grafik selbst erstellt, Merchandise vom Design bis hin zum Versand selbst abgewickelt, usw…

Und das ist definitiv etwas, auf was ich stolz zurückblicken kann.

 

Aber im Nachhinein eben gesehen, hätte ich vielleicht doch das Eine oder Andere mehr machen können, dann wäre womöglich doch noch etwas drinnen gewesen.

 

– Wie es im Jahr 2018 weiterging und warum nun THE FINAL CHAPTER am Programm steht, lest ihr in den nächsten Beiträgen.